Oftmalige Ungerdorfer Blutspender ausgezeichnet

 

Ob Graf Dracula bald in den Bezirk Weiz übersiedelt? Gut möglich, denn die Bewohner dieses Bezirkes geben die meisten Blutspenden in der gesamten Steiermark ab. Dennoch sind die eifrigen Blutspender keineswegs „ausgeblutet“, sondern im Gegenteil pumperlg’sund, wie sich kürzlich bei der Ehrung zweier besonders oft „blutender“ Ungerdorfer zeigte:

Vizebürgermeister Otmar Absenger erhielt für 70maliges Blutspenden Urkunde und Abzeichen in Gold, und Rudolf Leiner wurde mit der goldenen Verdienstmedaille für besondere Verdienste um das Blutspendewesen ausgezeichnet. Und da diese Auszeichnungen immer rückwirkend verliehen werden (also für 2008), haben beide Herren inzwischen schon wieder mehrmals „geblutet“. Bürgermeisterin Rosemarie Taferl dankte den beiden oftmaligen Blutspendern mit dem Hinweis darauf, dass sie mit ihrer Leistung Leben

retten: „Nach Unfällen und bei Operationen sowie bei Bluterkrankungen ist eure Hilfe unersetzbar!“

 

Die Medizin ist den Blutspendern dankbar: Denn Blut kann man nicht künstlich erzeugen, also ist man auf Spender angewiesen. Jährlich werden in der Steiermark ca. 67.000 Blutkonserven benötigt, der Bezirk Weiz liefert die meisten. Kein Zufall: Hier wurden im Vorjahr 79 Blutspende-Aktionen durchgeführt.

 

 

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Ehrung zweier oftmaliger Blutspender aus Ungerdorf beim Frühschoppen der Freiwilligen Feuerwehr Labuch (v.l.n.r.): OBI Robert Friedl, Roswitha Maurer (Sanitätsmeister und Blutspendesachbearbeiter-Stv.), Vizebgm. HLM Otmar Absenger, HFM Rudolf Leiner, Bürgermeisterin Rosemarie Taferl.

 

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