Verkehrsberuhigende Maßnahmen sind sehr wichtig

 

Es ist ein Irrglaube, dass so genannte „verkehrsberuhigende Maßnahmen“ nur in Städten notwendig wären. Vielmehr ist dies auch in Gemeinden wie Ungerdorf wichtig, damit Fußgänger, die am Straßenrand gehen, sich nicht wie Freiwild vorkommen, wenn manche Autofahrer glauben, die Straße gehöre ihnen allein. Unsere Gemeinde hat daher den Verkehrsplaner DI Johann Rauer, der bereits schon einige Gemeinden gut beraten hat, beauftragt.

 

Derzeit schon in Bau ist ein so genannter „barrierefreier“ Gehsteig (der auch für Kinderwagen und Rollstuhl nutzbar ist) von Frankenberg in Richtung Gleisdorf bis zur Rabnitzbrücke. Mitte August ist Baubeginn für den Abschnitt von Frankenberg bis zur Volksschule Labuch – das soll bis Schulbeginn fertig sein.

Bei solchen barrierefreien Gehsteigen ist im Winter die Straßenräumung leichter. Ein weiterer Vorteil, wenn der Gehsteig neben der Straße ist und nicht durch Wald und Feld führt, ist die Ermöglichung von „Sozialkontakten“ zwischen Fußgänger und Autofahrer.

 

Weiters werden in zwei Kurven auch befahrbare, kuppenartige Verkehrsinseln in der Straßenmitte gebaut, um für Autos das Kurvenschneiden zu verhindern: So etwa bei der als zu schmal kritisierten Einbiegung in den Ortsteil Marienhof. Zusätzlich kommt hier am kurzen bergigen Stück auch ein befahrbarer Gehweg und die Straße wird verbreitert.

Für die anderen Ortsteile sind ähnliche verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgesehen.

 

Rosemarie Taferl

Bürgermeisterin Ungerdorf

 

 

 

 

Luftbilder