Verkehrsberuhigung erhitzt die Gemüter

Wegen der zur Verkehrsberuhigung seit Oktober im Ungerdorfer Ortsteil Frankenberg am Straßenrand angebrachten Brunnenringe (jetzt auch am Europaberg) gehen die Wogen hoch. Grund für diesen Probelauf waren massive Beschwerden (und Unterschriftenaktion) aus der Bevölkerung, dass viele Autofahrer zu schnell durch den Ort fahren würden. Genaue Messungen haben ergeben, dass die Wahrnehmung der Anrainer (leider) völlig richtig war: Obwohl eine 50 Kmh-Beschränkung gilt, fuhr der Durchschnitt 60-75 Kmh und es gab Spitzen mit 80, 90 und sogar 110 Kmh. Keine Schätzungen, sondern objektive Messungen!

 

Nach Aufstellung dieser verkehrsberuhigenden Brunnenringe wurde erneut gemessen. Und siehe da: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt nur mehr knapp unter 50 Kmh!

Was viele nicht wissen: Diese Brunnenringe am Straßenrand sind nur ein temporärer Versuch und sollen – wenn sich diese Art der Verkehrsberuhigung durch Straßenverengung bewährt - durch kleine Verkehrsinseln ersetzt werden, die am Rand abgeflacht sind (Schräg-Bordsteine). Warum das nicht gleich so gebaut wurde, ist leicht erklärbar: Würde sich nämlich diese Maßnahme nicht bewähren, wäre ein Rückbau viel teurer als die schlichte Entfernung der Brunnenringe.

Derzeit läuft eine Telefon-Umfrage, über deren Ergebnisse ich demnächst berichten werde.

                                                                               

Rosemarie Taferl

Bürgermeisterin Ungerdorf

 

 

 

 

 

 

Luftbilder